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  Institut für Bewegungsanalyse
 
Literaturliste
Cary Rick (1996): Bewegungsanalytische Therapie (vergriffen)
Der Forschungsschwerpunkt der Bewegungsanalyse ist der Zusammenhang von Körperbewegung und Persönlichkeit. In diesem Werk erläutert Rick die Theorie und die methodischen Grundlagen für die Anwendung der Bewegungsanalyse. Dazu gehören die Kriterien zur Beobachtung und diagnostischen Erfassung der Bewegung, das Zeichensystem zur Erstellung eines Bewegungsbefundes sowie Entwicklung und Konflikte der Verkörperung. Teil dieser Arbeit sind aber auch die historischen und aktuellen Bezüge der Bewegungsanalyse sowie Unterschiede und Abgrenzungen zu anderen Methoden.
Cary Rick & Ursula Lischke (Hg.) (1998) Intimität
Dokumentation des Forschungssymposions: Bedeutungen von Nähe im Kontext der Identität.
Das erste Symposion zur Bewegungsanalyse hat 1996 in Gmunden stattgefunden. Die Veranstaltung war ein Forschungsexperiment mit dem Ziel, „Konzepte von Intimität und Nähe im Hinblick auf Aspekte der Entwicklung, der Pathologie sowie der Therapie zu erörtern.“ Auf der Grundlage eines experimentellen Forschungsdesigns arbeiteten drei Gruppen mit den Mitteln von Körperbewegung und verbaler Reflexion. Dieses Experiment, die Ergebnisse und deren Diskussion sowie die ergänzenden Vorträge von Elaine Siegel, Psychoanalytikerin, Eva Heimer, Psychoanalytikerin und Cary Rick sind in dieser Arbeit dokumentiert.
Cary Rick (Hg.) (2000): Bewegungsanalyse. Vier Anwendungen (vergriffen)
Rick zeigt mit dieser Auswahl an Falldokumentationen einen Teil des breiten Spektrums der Anwendung der Bewegungsanalyse. Den Prozess eines siebenjährigen Jungen mit einem sogenannten psychoorganischen Syndrom analysiert Ursula Andrea Gisi, die dieses Kind im Rahmen einer psychomotorischen Behandlung in Zürich betreut hat. Ursula Keller Imhof vergleicht die konflikthaften Gruppenprozesse in zwei Ausbildungsklassen einer Berufsschule für Gymnastiklehrer in Basel. Veronika Suske zeigt den Veränderungsprozess einer geistig behinderten Frau auf, die sie in einem Züricher Wohnheim bewegungsanalytisch begleitet hat. Eleonore Witoszynskyj dokumentiert die Auseinandersetzung einer an Krebs erkrankten Frau, die an einer Selbsthilfegruppe in Wien teilgenommen hat. Den Falldarstellungen geht eine Einführung in die Grundlagen der Bewegungsanalyse von Ursula Lischke voraus.
Ingeborg Spiegel-Dachs (1999): Weibliche Identifikation und Komplementarität. Die Integration der Arme in das Körperbild
Die Autorin zeichnet die Behandlung eines fünfjährigen Mädchens nach, das wegen Verwahrlosung in die Obhut eines SOS-Kinderdorfes gegeben wurde. Sie zeigt, wie mit einem schwierigen Entwicklungsprozess verbundenen Beziehungskonflikte und deren Lösungsstrategien durch die Bewegungsanalyse bearbeitet werden können.
Inge Hefel (1996): Die Abwehr von Authentizität (vergriffen)
Körperbild und Zyklothymie
Die Analyse einer manisch-depressiven Patientin zeigt, wie sich bei dieser Erkrankung die Verkörperung aufgrund der Abwehr des kinästhetischen Empfindens verzerrt und wie dieser Bereich im Prozess der Auseinandersetzung nach und nach wieder zurückgewonnen werden kann.
Elke Gamma-Sanden (1999): Zur Behinderung der Behinderten
Der Vorteil der Bewegungsanalyse ist, dass sie nicht auf der Deutung von verbalen Aussagen bzw. symbolhaften Äußerungsformen beruht, sondern von der Frage ausgeht, welches Bewegungssyndrom den individuellen Bewegungsfundus bestimmt und welche interaktiven Konflikte sich damit verbinden. Die drei dokumentierten Bewegungsanalysen geben ein Beispiel dafür, wie durch diese Vorgehensweise auch geistig und/oder körperlich behinderte Menschen ihren Handlungsspielraum erweitern können.

Die Publikationen sind beim Institut zu beziehen. Derzeit sind Restexemplare aller nicht als vergriffen bezeichneten Veröffentlichungen zu einem Sonderpreis erhältlich. Als Bestellung gilt die Vorauszahlung auf eines der iba-Konten.
Sonderpreis pro Band (inkl. Portokosten)   € 13,80    SFR 21,-
Eine vollständige Liste aller Publikationen von Cary Rick finden sie hier.

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