Die Bewegungsweise eines Kindes weist nicht nur auf Besonderheiten des Verhaltens hin, sondern offenbart zudem eine persönliche Auswahl an elementaren motorischen Ressourcen. Die Bewegungsanalyse eröffnet eine motorische Perspektive auf aktuelle interaktive Konflikte des Kindes und die Art und Weise, wie diese hemmend auf sein Selbstverständnis wirken. Die in der Bewegungsanalyse standardisierten Kriterien zur Bewegungsbeobachtung bieten Psychomotorik-Therapeutinnen eine Ergänzung der diagnostischen Instrumente und Richtlinien der effektiven Bewegungsintervention.